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Platin
Alternative
zu Gold? - Interessantes Edelmetall
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Kurzinfo
Platin
kommt vor allem in der Industrie (Chemieindustrie, Petroleumraffinerie
und Elektronikindustrie) zum Einsatz. Es zählt zu den
Edelmetallen, da jährlich nur ca. 80 Tonnen gefördert
werden. Die größten Produzenten sind Russland und
Südafrika, die zusammen einen Anteil von 90 Prozent haben.
Platin
Verwendung
Platin und Platinlegierungen
kamen Mitte des 18. Jahrhunderts in Mode. Als edle Gebrauchsgegenstände
und Schmuck fanden sie ihre Liebhaber. 1908 wurde der berühmte
516 Karat schwere "Star of Africa" in einer Platinfassung
am britischen Königszepter angebracht. Ebenso ruht der
legendäre "Kohinoor" des englischen Kronschatzes
in Platinfassung. Als Schmuck erfreute sich Platin in den
letzten Jahren besonders in Asien einer starken Nachfrage.
1837 wurde Platin
erstmals als Schaltkontakt in Telegraphengeräten eingesetzt,
1863 nahm der Erfinder Edison das Edelmetall als Glühfaden
für Glühlampen. Ab 1901 diente Platin als Katalysator
beim Ostwaldverfahren zur Herstellung von Salpetersäure.
Da das Metall große Mengen an Wasserstoff und auch Sauerstoff
absorbieren kann, erlangte es als Katalysator vor allem in
der KfZ-Technik große Bedeutung. Platinlegierungen werden
unter anderem auch für Elektroden, Schmelztiegel, Spinndüsen,
Laborgeräten, Kontaktwerkstoffe, Spiegel oder in der
Zahntechnik verwendet. Aufgrund seiner "Verwandschaft"
und fast gleichen Eigenschaften ist es mit kleineren Einschränkungen
mit Palladium austauschbar.
Zusammen mit Iridium bildet es ausgesprochen
harte und temperaturresistente Legierungen. Aus einer Platin-Iridium-Legierung
bestehen beispielsweise wichtige Eichmaße wie das Pariser
Urmeter oder das Prototyp-Kilogramm.
Quelle: www.goldseiten.de
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