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Baumwolle
Mit Short-Spekulationen noch gedulden!
  Chinas Bedarf an Baumwolle wächst rasant. Unlängst gab die Regierung bekannt, dass sich das Importvolumen zuletzt auf über zwei Millionen Tonnen fast verdreifacht hat. Nachhaltige Angebotsengpässe drohen aber dennoch nicht. Die verbesserten Anbau- und Erntetechniken haben zuletzt immer wieder für Rekorderträge gesorgt.

Pflanzzeit & Ernte

Typische Saisonalität: (Hoch: Mai bis Juni /Tief: September bis November.) Zu Beginn des Jahres drücken steuerlich motivierte Verkäufe den Kurs (Tief im Februar). Während der Pflanzzeit (April/Mai) und in der ersten Wachstumsphase ist die Baumwolle-Pflanze am anfälligsten. Nach Ende der Pflanzzeit im Juni beginnt der Markt ab September mit einer Bodenbildung. Deutliche Kursaufschläge
sind während der Ernte von September bis Dezember üblich. Bis zur Ernte (Oktober bis Dezember) ist Baumwolle relativ unempfindlich gegen Beschädigungen.

Baumwolle wird in über 75 Ländern dieser Erde angebaut, die größten Produzentenländer sind die Volksrepublik China und die USA. Daneben zählen Indien, Pakistan, Brasilien, Ägypten und die Türkei zu den führenden Herstellern.

Der Großteil der Baumwolle wird von Ende April bis Mai gepflanzt. Während der Pflanzzeit und in
der Anwachsphase reagiert die Baumwollpflanze am empfindlichsten auf zu heißes oder zu nasses
Klima. Während des weiteren Wachstums und der Ernte ist Baumwolle relativ unempfindlich und die
Kurse beginnen erst nach Abschluss der Ernte (Ende November) wieder nachhaltig zu steigen, da
es oft zu Engpässen bei der Verarbeitung oder im Transport-Sektor kommen kann. Baumwolle
Hochgradig subventioniert

Überangebot & Preis


Das ständige Überangebot (siehe Einleitung) ist ein Grund dafür, dass die Preise für Baumwolle seit
1995 von über 100 Cent auf unter 30 Cent im Jahre 2001 gefallen sind und damit inflationsbereinigt so niedrig wie seit der großen Weltwirtschaftskrise nicht mehr waren.


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